Durch das zügige Gehen auf langen Strecken schlägt das Herz regelmäßiger und pumpt mehr Blut in den Kreislauf.
Der Organismus wird mit Sauerstoff versorgt und das Herz-Kreislauf-System kommt in Schwung.
Dauerhaft wird das Herz gekräftigt, der Herzschlag geht ruhiger und das Blut wird mit Sauerstoff versorgt, so dass es besser durch die Arterien fließen kann und Blutgerinnseln vorbeugt.
Wer sich regelmäßig bewegt, senkt seinen Cholesterinspiegel im Blut.
Das LDL (Low Density Lipoprotein, auch "schlechtes" Cholesterin genannt)
verringert sich und das "gute" Cholesterin (HDL: High Density Lipoprotein) vermehrt sich.
Durch regelmäßiges Wandern wird der Blutdruck beeinflusst. Das sanfte Ausdauertraining wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus und beugt zu hohen oder niedrigen Blutdruck vor, der Blutdruck wird in ein gesundes Gleichgewicht gebracht.
Beim Wandern bekommt die Lunge reichlich Sauerstoff – einmal durch die frische Luft und natürlich durch die tiefen und regelmäßigen Atemzüge. Der Sauerstoff, den wir beim Wandern einatmen, kräftigt die Lungen und versorgt zudem alle Organe und das Herz mit dem wichtigen Sauerstoff.
Regelmäßige Bewegung kräftigt unsere Muskulatur. Beim Wandern beanspruchen wir unseren Bewegungsapparat und kräftigen so die Bein- und Gesäßmuskulatur. Gleichzeitig halten wir durch das zügige Gehen unsere Gelenke und Sehnen geschmeidig.
Wandern an der frischen Luft stärkt das Immunsystem. Durch die regelmäßige Bewegung in der freien Natur werden unsere Abwehrkräfte gestärkt und wir werden widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Wer regelmäßig bei Wind und Wetter wandert, wird merken, dass er, besonders im Winter, deutlich weniger zu Erkältungskrankheiten neigt, wie jemand, der nur zu Hause sitzt.
Durch das Wandern wir der Stoffwechsel angeregt. Der Stoffwechsel fährt hoch und wir verbrennen Kalorien. Überflüssiges Fett wird verbrannt und Muskeln werden aufgebaut. Gleichzeitig wird der gesamte Körper besser durchblutet. Die Haut wird gut durchblutet, wird straff und sieht rosig und jugendlich aus.